Umlaufpläne, Fotos und Wissenswertes zum Thema Tram

Auf dieser und den folgenden Seiten finden sich die ersten Arbeitsergebnisse meiner Betriebsbeobachtungen und Puzzlearbeit in Form von Umlaufplänen sowie Fotos und Berichte über Wissenswertes. Kennen Sie beispielsweise das Bremer Kursnummern-System? Eine Erklärung finden Sie im folgenden auf den Seiten für Bremen!

Magdeburger Niederflur-Tw

Magdeburger Niederflur-Tw

Umlaufpläne

Wesentliches Element dieser Seiten bilden die Umlaufpläne. In Ihnen ist dokumentiert, wie der -in der Regel- vorgegebene Fahrplan umgesetzt wird. Fahrzeuge rücken aus dem Betriebshof aus, fahren ihre Runden auf einer Linie und kehren in den Betriebshof zurück. Alle fahrplanmäßigen Fahrten müssen bedient werden und nur in Ausnahmefällen überholt dabei ein Fahrzeug ein anderes. Eigentlich ganz einfach, gibt es da nicht ein paar Einschränkungen und Bedingungen: Fahrzeuge sollen in einem festgelegten Turnus (in der Regel noch täglich) zu ihrem Betriebshof zurückkommen. Für bestimmte Zeiten sind bestimmte Fahrzeuggrößen notwendig, zu anderen Zeiten stören diese oder sind unwirtschaftlich. Manchmal, etwa in den Hauptverkehrszeiten, reicht die vorgesehene Wendezeit an der Endstelle immer wieder nicht aus, um die mitgebrachten Verspätungen aufzuholen. Und mitunter müssen auch Regeln zur Bildung von Dienstschichten des Personals beachtet werden.

Und dann erst die Ausnahmen: Fahrzeuge gehen von einer Linie auf eine andere über. Die Linie wird von mehreren Betriebshöfen gefahren, und die Fahrzeuge müssen zurück zu ihrem jeweiligen Betriebshof, und so weiter...

Und dann soll das ganze angesichts der wirtschaftlichen Situation des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und der Verkehrsbetriebe auch noch möglichst wirtschaftlich sein, das heißt vor allem, mit einem Minimum an Personalaufwand abgewickelt werden!

All das führt dazu, daß die rechnerisch einfachste Lösung eines Umlaufplanes aus fahrplanmäßigen Fahrten und minimaler Wendezeit nicht immer den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht und daher eine Betriebsbeobachtung regelmäßig Abweichungen von diesem Ideal zu Tage fördert. Diese sind, in der Regel nach Beobachtung, in den Umlaufplänen dokumentiert.

Gestaltung der Pläne

Eine ausführliche Erläuterung mit einem Muster eines Umlaufplanes und einer Leseanleitung ist als .pdf-Dokument herunterzuladen und kann auch ausgedruckt werden.

Muster-Umlaufplan

Muster-Umlaufplan

Der Tram-Umlaufplan ist grundsätzlich in Form einer Tabelle gehalten, bei der die einzelnen Kurse nebeneinander liegen und der Fahrplan des einzelnen Kurses von oben nach unten zu lesen ist.

Die angegebenen Zeiten sind in unterschiedlichen Formaten gedruckt: normal gedruckt ist eine Ankunfts- oder Abfahrtszeit an der Endstelle eine fahrplanmäßige Zeit, also eine sichere Zeit. Anders als bei Durchfahrtszeiten bei bestimmten Zwischenpunkten habe ich auf die Unterstreichung verzichtet, da sonst fast alle Zeiten unterstrichen wären. Kursiv ist eine geschätzte Zeit, dieses betrifft vor allem im Fahrplan nicht ausgedruckte Ein- und Ausrückfahrten, die auch sonst nirgendwo dokumentiert sind. Sind diese Zeiten sicher dokumentiert, werden sie unterstrichen, sind also sichere Zeiten. Bei den Ein- und Ausrückzeiten gibt es auch fett gedruckte Zeiten. Diese zeigen an, daß der Zug von einem fremden Betriebshof aus (wieder) ausrückt oder dorthin einrückt.

Im Umlaufplan werden Abkürzungen verwendet. Diese werden in einer gesonderten Datei mit dem Titel "allgemeines" erläutert. Diese steht ebenfalls als Download bereit.

Betriebe

Für zahlreiche Betriebe stehen derzeit auf eigenen Seiten Umlaufpläne zur Verfügung. Für welche, ergibt sich aus der Navigation.

Weitere Betriebe aus Deutschland und dem Ausland werden nach und nach folgen.

Karlsruhe, GT8-Triebwagen

Karlsruhe, GT8-Triebwagen auf der Linie 5




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