Tram in Innsbruck (A)

304 an der Unterführung

Engstelle im Verkehrsnetz: gerade hat Triebwagen 304 auf der Linie 3 die Innenstadtschleife befahren und verläßt nun den City-Bereich in Richtung Amras.

Unternehmen

Das Tramnetz in Innsbruck und Umgebung wird von den Verkehrsbetrieben Innsbruck und Stubaital in Meterspur betrieben. Umfangreiche Informationen zum Betrieb, zu den Fahrplänen und zu den aktuellen Ausbauplänen sind im Internetauftritt zu finden, den der Verkehrsbetrieb verantwortet. Die Adresse ist www.ivb.at.

316 am Betriebshof

Wagen 316 auf der Linie 1 kurz vor der Endstelle Bergisel. Die Weichenverbindungen führen in den Betriebshof und auf die Stubaitalbahn. Die Oberleitung gehört teilweise zum frühreren O-Bus-Betrieb, der wegen des Tramausbaus eingestellt wurde.

Das Liniennetz

Das Stadtnetz besteht aus zwei Linien (1 und 3). Die Linie 1 ist eine Durchmesserlinie, die Linie 3 endet in einer großen Schleifenfahrt in der Innenstadt.

321 und 319 in Bergisel

Endstelle der Linien 1 und 6 in Bergisel. Triebwagen 321 auf der Linie 1 (links) wendet durch die Schleife, die Linie 6, hier Triebwagen 319, wendet auf dem Stumpfgleis in der Schleifenmitte.

Daneben gibt es eine Linie 6, eine Überland-Tram durch den Wald nach Igls. Sie beginnt an der südlichen Endstelle der Linie 1, könnte allerdings gleis-, fahrzeug- und fahrplantechnisch ohne weiteres in das Stadtnetz (und die Linie 1) eingebunden werden. Sie heißt Mittelgebirgsbahn.

Als echte Kleinbahn mit Tramfahrzeugen betrieben wird die Stubaitalbahn. Sie ist an das Stadtnetz angeschlossen (und wird dafür über das Grundstück des Betriebshofes geführt) und wendet ebenfalls in einer Innenstadt-Schleifenfahrt. Betriebsintern wird die Bahn als Linie 9 geführt.

Defregger Straße

Hier wird bald keine Tram mehr fahren: gerade ist der Wagen 303 auf der Linie 3 an der Haltestelle Defregger Straße in Richtung Stadtmitte abgefahren. Die Führung durch die engen Stadtstraßen soll durch eine Neubaustrecke im Zuge einer breiten Durchgangsstraße ersetzt werden.

Das Stadtnetz ist grundsätzlich zweigleisig ausgebaut (nicht die Schleifenfahrten), die Mittelgebirgsbahn und die Stubaitalbahn sind eingleisig.

Die Linien-Fahrzeuge und ihr Einsatz

Der Fahrzeugpark ist komplett modernisiert und auf Niederflur umgestellt. Die vorhandenen 26 plus 6 knapp 30m langen Zweirichtungsfahrzeuge vom Typ Flexity Outlook aus dem Hause Bombardier reichen für den derzeitigen Betriebszustand mehr als aus.

Für die Stubaitalbahn ist eine besondere Ausrüstung erforderlich, die in die Fahrzeuge 325, 326 und 351 bis 356 eingebaut ist.

Bahnhofsvorplatz

Der Bahnhofsvorplatz in Innsbruck. Gerade verläßt ein Zug der Stubaitalbahn die Haltestelle.

Ausbaupläne

Aktuell wird die Linie 3 an beiden Enden verlängert und zur Durchmesserlinie ausgebaut. Dazu muß auch die Innenstadtschleife komplett zweigleisig ausgebaut werden. In Amras wird die Linie um eine Haltestelle erweitert, im Westen soll die Bahn den Inn kreuzen und in einer ersten Stufe das unmittelbar anliegende Wohn- und Geschäftsviertel bedienen. Fertigstellung voraussichtlich 2012.

319 im Wald

Die Linie 6 (Mittelgebirgsbahn) muß mehrere Hundert Meter Höhenunterschied überwinden. Dazu führt die Strecke in Serpentinen durch den Wald.

Die am stärksten belastete Buslinie O, die derzeit mit Gelenkbussen im 5-Minuten-Takt bedient wird, steht dann ebenfalls zur Umstellung auf Tram an, wenn auch mit leicht geänderter Linienführung. Die Linie wird im weiteren zu einer Regionalstadtbahnlinie mit breiteren Fahrzeugen aufgewertet, die auch die Nachbarstadt Hall bedienen wird. Inbetriebnahme ab 2014.

Nur am Rand: die Linie 3 soll noch 2011 ebenfalls zwischen Leipziger Straße und Roseggerstraße begradigt werden. Statt durch enge Stadtstraßen wird die Bahn künftig auf eigenem Gleiskörper auf der Hauptstraße verkehren. Die Haltestelle Defregger Straße wird dann von der Tram nicht mehr bedient.

Fulpmes

Endstelle Fulpmes der Stubaitalbahn. Vor der Bergkulisse wartet Triebwagen 353 auf seine Rückfahrtr nach Innsbruck. Im Hintergrund die Remise, in der auch zwei Triebwagen übernachten.

Die Umlaufpläne 2010/2011

In einer .pdf-Datei sind allgemeine Erläuterungen und das Abkürzungsverzeichnis für die Umlaufpläne enthalten.

In einer .zip-Datei sind alle vorhandenen Umlaufpläne und die Erläuterungs-Datei enthalten.

Bergkulisse

Auch die Stubaitalbahn klettert in die Höhen. Neben Waldstrecken gibt es auch offenes Gelände zwischen den Dörfern. Schade, daß sich die Bergkulisse hinter den Wolken nur erahnen läßt.




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